Die Suche nach einem Survival-Spiel, das echte Langzeitmotivation bietet und nicht nach wenigen Stunden ausgereizt ist, gestaltet sich oft schwierig. Viele Titel bieten zwar Freiheit, doch die Welt wirkt begrenzt, die Mechaniken repetitiv. World of Cubes setzt genau hier an und positioniert sich als ein sandbox-lastiges Survival-Erlebnis, das seine Stärke aus der prozeduralen Generierung und einem starken Fokus auf Kooperation zieht. Dieser Review analysiert die Kernmechaniken und bewertet, ob das Spiel hält, was der Titel verspricht.
Der Einstieg folgt klassischen Survival-Prinzipien, die jedoch in einer unendlich generierten, blockbasierten Welt stattfinden. Die primäre Herausforderung liegt im Management grundlegender Ressourcen wie Nahrung und Baumaterial. Der Spieler muss unmittelbar mit dem Sammeln beginnen, um den stetig sinkenden Hunger-Meter zu bekämpfen. Darauf aufbauend eröffnet sich das zentrale Handwerkssystem, das von einfachen Werkzeugen zur effizienteren Ressourcenbeschaffung bis hin zu komplexen Vorrichtungen und Waffen für die Jagd oder Verteidigung reicht. Ein kritischer Aspekt ist der Aufbau einer sicheren Basis. Diese dient nicht nur als Schutz vor den nächtlichen Angriffen der zombiefizierten Kreaturen, sondern auch als logistischer Knotenpunkt für die Lagerung von Ressourcen und die Weiterentwicklung der Ausrüstung.
Die wahre Tiefe entfaltet sich im Mehrspieler-Modus. Hier kann man sich mit Freunden oder zufälligen Spielern aus aller Welt verbinden, um gemeinsame Clans zu formen. Diese Kooperation ist nicht nur sozial wertvoll, sondern strategisch notwendig, um die anspruchsvolleren Gebiete der Welt zu erkunden. Die Spielwelt selbst präsentiert eine faszinierende Mischung aus architektonischen Stilen. Man bewegt sich durch prozedural platzierte, verfallene mittelalterliche Burgen ebenso wie durch futuristische, verwaiste Stadtruinen. Jede dieser Zonen beherbergt spezifische Bedrohungen und wertvolle, seltene Ressourcen, die Erkundung und Kampf erforderlich machen. Die Kämpfe gegen die feindlichen Kreaturen, die diese Orte bevölkern, erfordern Taktik und oft die abgestimmte Zusammenarbeit des Teams.
Die sogenannte "Turbo"-Funktion, vermutlich ein Premium-Feature, verspricht dabei eine werbefreie Erfahrung und soll laut Entwicklerangaben weitere Vorteile für den Spielfluss bieten. Die Anzahl der möglichen Spielsessionen und baulichen Kreationen ist durch die prozedurale Welt und das umfangreiche Baukastensystem praktisch unbegrenzt, was dem Spiel einen hohen Wiederspielwert verleiht.
Die Mischung aus systematischem Überlebenskampf, nahezu unbegrenztem kreativem Potenzial und sinnvoller sozialer Interaktion macht World of Cubes zu einem bemerkenswert dichten Vertreter seines Genres. Es überfordert nicht mit überkomplexen Systemen, bietet aber genug Tiefe, um Spieler über lange Zeit zu binden.
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Hinweis: Für den Online-Mehrspielermodus wird eine Internetverbindung benötigt. Das Spiel enthält optionalen Inhalt, der durch In-App-Käufe erworben werden kann.